Die BAScloud im Überblick

BAScloud ist eine Software-Plattform, die technische Gebäudedaten aus unterschiedlichen Quellsystemen zusammenführt, normalisiert und über standardisierte Schnittstellen bereitstellt – als gemeinsame Grundlage für Betrieb, Auswertung und digitale Anwendungen.

Was ist die BAScloud?

BAScloud übernimmt drei Kernaufgaben zugleich: Sie bindet Gebäudedaten aus allen technischen Anlagen an, prüft und standardisiert diese Daten und stellt sie sicher über Schnittstellen bereit. Anders als eine einzelne Fachanwendung sammelt BAScloud keine Daten für einen einzigen Zweck – die Plattform schafft einen gemeinsamen semantischen Datenraum, auf den unterschiedlichste Systeme gleichermaßen zugreifen können.

Daten allein schaffen dabei noch keinen Mehrwert

Erst im Zusammenhang mit dem Gebäude selbst – mit Etagen, Nutzungsbereichen, technischen Anlagen und deren Hierarchien – werden Messwerte zu belastbaren Informationen, auf deren Basis wirtschaftlich sinnvolle Entscheidungen getroffen werden können. BAScloud verknüpft deshalb nicht nur Rohdaten, sondern bettet sie in den strukturellen und räumlichen Kontext des jeweiligen Gebäudes ein.

Asset Manager nutzt BAScloud App

Dieser kontextualisierte Datenbestand ist die Grundlage nicht nur für die BAScloud-eigenen Module, sondern auch für weitere, auch zukünftige Anwendungen wie Mängelmanagement, Inventarisierung, Instandhaltungsplanung oder individuelle Analysetools – jede neue Anwendung greift auf denselben strukturierten Gebäudekontext zu, statt ihn erneut aufzubauen.

Eine Datenbasis für alle Systeme

Viele Unternehmen lösen Datenprobleme heute pro Anwendung: Für jedes neue Tool – ein ESG-Reporting, eine Abrechnungssoftware, ein Analyse-Dashboard – werden Gebäudedaten erneut gesammelt, bereinigt und angepasst. Das kostet Zeit, produziert widersprüchliche Kennzahlen und macht jede neue Integration teuer.

BAScloud dreht dieses Prinzip um: Datenquellen werden einmal zentral angebunden und qualitätsgesichert. Jedes weitere System – ob eigenes BAScloud-Modul oder externe Software – greift auf denselben freigegebenen Datenstand zu. Neue Anwendungen lassen sich anbinden, ohne die zugrunde liegende Gebäudeintegration zu wiederholen.

BAScloud Datenplattform Grafik "Eine Wahrheit"

So funktioniert die zentrale Datenversorgung

Vom Rohsignal einzelner Anlagen bis zur freigegebenen, nutzbaren Kennzahl durchlaufen Daten in BAScloud vier klar getrennte Schritte.

1

AnbindungBAScloud verbindet sich mit GLT, IoT-Plattformen, Zählern, Sensoren und Fachsystemen – über Standardprotokolle, Connectoren oder individuelle Schnittstellen, unabhängig vom Hersteller.

2

VerarbeitungEingehende Daten werden normalisiert, Einheiten und Formate vereinheitlicht und in einer zentralen Zeitreihen-Historie abgelegt.

3

QualitätssicherungAutomatisierte Plausibilitätsprüfungen erkennen fehlende oder fehlerhafte Werte. Korrekturen bleiben dokumentiert und nachvollziehbar.

4

BereitstellungFreigegebene Daten stehen über einheitliche APIs allen angebundenen Anwendungen zur Verfügung – gesteuert über Rollen- und Zugriffsrechte.

Plattformarchitektur

BAScloud ist in vier klar getrennten Schichten aufgebaut. Diese Trennung stellt sicher, dass neue Datenquellen oder Zielsysteme angebunden werden können, ohne bestehende Integrationen zu verändern – die Anwendungsebene lässt sich so beliebig um weitere, auch zukünftige Anwendungen erweitern, die auf denselben kontextualisierten Datenbestand zugreifen.

Connector-Icon

Connector-Ebene

GLT, IoT, Zähler, Fachsysteme, Manuelle Daten,

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Verarbeitungs- und Qualitätsebene

Normalisierung, Standardisierung, Plausibilitätsprüfung, Historisierung

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Bereitstellungsebene

APIs, Datendienste, Rollen & Rechte, Datenexport

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Anwendungsebene

BAScloud-Module ESG-Tools CAFM Mängelmanagement Inventarisierung Analysetools Weitere Zielsysteme …

Voteile der BAScloud

Diese Vorteile sind heute bereits im Einsatz: BAScloud versorgt über 1.950 angebundene Gebäude bei mehr als 20 Unternehmensgruppen und Kapitalverwaltungsgesellschaften – darunter Deka Immobilien, HIH Real Estate, Catella und Uniper Energy – mit einer einheitlichen, qualitätsgesicherten Datenbasis.
Monatlich verarbeitet die Plattform rundheute bereits im Einsatz: BAScloud versorgt 87,5 Mio. Messwerte bei einer Stabilität von 99,9 %.

Vom Einzelgebäude zum internationalen Portfolio

BAScloud wächst mit der Größe des Portfolios. Ob einzelnes Gebäude, mehrere Standorte oder ein internationales Immobilienportfolio mit unterschiedlichen Sprachen, Zeitzonen und Systemlandschaften: Die zentrale Datenplattform bindet neue Liegenschaften schrittweise an, ohne dass bestehende Strukturen angepasst werden müssen. Datenqualität, Standardisierung und Bereitstellung folgen dabei durchgängig denselben Regeln – unabhängig davon, ob ein Gebäude oder tausend Gebäude angebunden sind.

Lassen Sie uns Ihr Projekt besprechen.

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